Krankheitsbedingt traten die Gastgeberinnen zu zehnt mit dem buchstäblich „letzten Aufgebot“ gegen die favorisierten Gäste an.
Die ebenfalls in Unterzahl angereisten Frauen aus Caldern waren in einer ausgeglichenen ersten Hälfte die Clevereren im Ausnutzen von sich bietenden Torchancen. Julia Rogge traf zweimal zum 0:2 Pausenstand.
Nach dem Wechsel waren die FSV Damen spielbestimmend, doch außer einem Pfostenschuss von Rebekka Henrich wollte zunächst nichts gelingen. Als dann die Gäste in der 60 min. durch Anna-Lena Halbrucker mit 0:3 ihre Führung ausbauten schien das Spiel entschieden.
Doch die Manderbacherinnen, immer wieder angetrieben durch Madlén Klingelhöfer, kämpften und spielten danach noch offensiver und Rebekka Henrich und Katrin Sommmavilla gelangen folgerichtig die Tore zum 2:3 Anschluss.
Manderbachs Ersatz-Nr. 1 Sabrina Benner zeigte in der zweiten Halbzeit zudem hervorragende Paraden.
Doch der Ausgleichstreffer blieb der Heimelf verwehrt, so dass es beim glücklichen Auswärtssieg Calderns blieb. Ein Unentschieden wäre nach dem Spielverlauf das gerechtere Ergebnis gewesen.
